Vorschau Castrol Judenburg-Pölstal Rallye 2006:

 

Nicht nur die Piloten des VW-Rallye-Teams Austria hoffen, daß dem österreichischen Rallyesport am kommenden Wochenende endlich einmal wieder die Sonne scheint – im wahrsten Sinne des Wortes. Nach zwei Schlechtwetter-Rallyes wäre es für alle wirklich angenehm, würde sich Petrus am 16. und 17. Juni endlich einmal gnädig zeigen.

Die Castrol-Rallye selbst präsentiert sich in neuem Gewand. Weg vom gewitterträchtigen Gurktal und Krappfeld in Kärnten in den Großraum rund um den alten Österreichring in der Obersteiermark. Da es schon etliche Jahre her ist, seit in dieser Region die letzte Rallye ausgetragen wurde (A1-Ring-Rallye 2001) und nur sieben Piloten, die damals im Starterfeld aufgeschienen sind, auch diesmal eine Nennung abgegeben haben, betreten viele Teams Neuland.

Auf der Benzinseite tritt Kris Rosenberger zum drittenmal für Volkswagen an. Zweimal spuckte der Technik-Teufel im Renn-Kit-Car ein wenig in die Suppe, nun sollte endlich ein Top-6-Platz her. Das ist jedenfalls das Minimal-Ziel des St. Pöltners, der ja zu Beginn der Ostarrichi-Rallye im Regen gezeigt hat, was mit Frontantrieb selbst auf nasser Straße möglich ist, wenn der richtige Kerl mit zentnerschwerem rechten Fuß hinter dem Lenkrad Platz nimmt.
„Ich bin einer von jenen, die im Jahr 2001 schon mit von der Partie waren, in einem Mini-Cooper, also auch einem Fronttriebler. So wie das Streckenprofil aussieht, rechne ich mir gute Chancen aus, mich wieder mitten unter den schnellsten Allrad-Teams zu bewegen und in der Gruppe A unter die ersten drei zu kommen.“

Der Start erfolgt am Freitag, 16.6.2006, um 14:35 Uhr, in Judenburg. Insgesamt sind 16 Sonderprüfungen über 191,4 km zu absolvieren, ehe die Teams am Samstag, 17.6.2006, um 19 Uhr das Ziel in Judenburg erreichen werden.